Samstag, 31. März 2012

Irgendwann ist Schluss !

Irgendwann ist Schluss und irgendwann war heute für meinen Wüstenpassat, mit dem wir vor 2 1/2 Jahren in Ägypten waren. Etwas wehmütig war mir ja schon zumute, hatte uns dieses treue Gefährt doch über 12.000 Kilometer ohne nennenswerte Pannen quer durch den Nahen Osten nach Nordafrika bis an die libysch-ägyptische Grenze gebracht - und das durch Gebiete, die mittlerweile aufgrund aktueller politischer Ereignisse traurige Berühmtheit erlangt haben.





Aber was solls, es hilft ja nichts und ein würdiger Nachfolger für kommende Fahrten ist ja auch schon gefunden und startklar.


Da aufgrund diverser Vorhaben die Zeit momentan mal wieder äußerst knapp ist, haben sich Günter und Alex bereiterklärt, bei der Schlachtung mitzuhelfen, dass wir das in einem Tag durchziehen können.


Das Ganze hat auch wirklich recht harmlos angefangen, ich ertrinke in Teilen und hatte mir fest vorgenommen, auch wirklich nur das Notwendigste auszubauen.


Das ging selbstverständlich gehörig daneben, wir haben zwar wesentlich großzügiger geschlachtet als normalerweise aber am Ende hatte sich dann doch ein ganz gewaltiger Teileberg angehäuft.



Nachdem nach 16 Jahren 32b das schier Unfassbare in Form eines Motorschadens passiert ist, habe ich mich entschlossen, den Motor aus diesem Schlachter ebenfalls auszubauen.


Alleine die Kupplung mit 20.000km Laufleistung hat diese Aktion schon gerechtfertigt aber auch der Motor hat mit 150.000 Kilometern vergleichsweise wenig gelaufen und ist identisch mit dem in meinem Schweizer.


Eines habe ich dann noch gelernt: wenn man schon unter widrigsten Bedingungen schraubt und dazu neigt, schnell Chaos zu fabrizieren was die Ordnung anbelangt, dann sollte man doppelt aufpassen, wohin man tritt ...


Also ist es nun einer weniger, schadet aber bei der Gesamtanzahl nicht wirklich ... ;-)

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