Montag, 11. Juni 2018

Bremsen, Heizung, Sicherheit und jede Menge offene Fragen

Bremsen, Heizung, Sicherheit und jede Menge offene Fragen. Ich bleibe entspannt. Eigentlich müsste ich mich wundern, aber das habe ich mir schon abgewöhnt.
Als der Mechaniker beim Ölwechsel letztes Wochenende erst mal alles weggerissen hat, was im Weg war, ist mir aufgefallen, dass der Lufteinlass (so dachte ich damals zumindest) mit einem Stück Schaumstoff verschlossen war.

  
Das konnte ja nicht im Sinne des Erfinders sein. Auch der daran anschließende Luftschlauch sah mir nicht mehr danach aus als dass er noch das tun würde, für was er ursprünglich mal gedacht war.


Da wollte ich etwas tun. Also bin ich bei meinem Teilehändler vorbei und habe versucht, ihm das Problem zu schildern. Ich brauchte zwei neue Luftschläuche. Mit Hand, Fuß und Google ist es mir dann auch gelungen, ihm klar zu machen, was ich wollte. Bukra, misch mushkila. Am darauffolgenden Tag also sollten die Teile da sein. Und das waren sie dann auch. Zwar von Peugeot, aber das stört mich nicht weiter.


Ich bin ja in Sachen luftgekühlte Fahrzeuge ein absoluter Neuling und so hatte ich bis dahin schon in Erfahrung gebracht, dass dieser Kauf eigentlich ziemlich sinnfrei war. Mein Clubfreund und Lufti-Experte Eugen aus Salzburg sowie mehrere Mitglieder des Bulliforums hatten mich bis dahin bereits aufgeklärt, dass dieser Schlauch keineswegs Teil der Luftansaugung und Motorkühlung, sondern der Heizanlage ist. Dass der Zugang verstopft wurde sei ein kluger Schachzug, weil dadurch dem Motor mehr Kühlung zur Verfügung steht. Heizung in Ägypten? Selten so gelacht! Man neigt hier ja dazu, alles zu entfernen, was man nicht braucht, und so ist auch nahezu jedes Bauteil, das in Zusammenhang mit der Heizung steht, nicht mehr vorhanden. Die Regler ausgebaut, die Bowdenzüge abgeknipst, ganz zu schweigen von den Rohren, da ist natürlich auch nichts mehr vorhanden. Wofür auch? Und jetzt? Ich habe die Schläuche aus optischen Gründen trotzdem eingebaut. Nur hinschauen darf man nicht so genau, sonst findet man gleich zehn weitere Baustellen.

 
Manchmal ist es aber doch besser, wenn man genau hinschaut. Was haltet Ihr davon:




Ich finde das geil. Auch wenn das die Rocky Horror Bremsen Show ist. Und wir sprechen hier immerhin nur von einem Bremsschlauch. Vorne rechts. Schien keinen zu stören, der wurde ja sogar mitlackiert. Es wundert mich fast schon, dass sie den nicht gleich mitgespachtelt haben.
In drei Wochen geht es an die Nordküste nach El Alamein. Das sind alles in allem sicher 600 Kilometer. Ich bin nicht abgebrüht genug, um die Strecke mit diesem Bremsschlauch zu bewältigen. Alles kein Problem, ich habe mir Ende April von Stefan einen ganzen Satz Bremsschläuche aus Deutschland mitbringen lassen. Irgendetwas ist da aber schief gelaufen. da habe ich wohl die falschen bestellt.

 
Den oberen hätte ich gebraucht, den unteren hatte ich liegen. Was also tun? Ab zu meinem Teilehändler. Und das ist auch schon wieder so eine lustige Geschichte. Ich bin da vorgefahren und habe ihm gezeigt, was ich brauche. Das hat er auch gleich verstanden und mir wie jedes Mal die passende Vokabel dazu gelernt: Khartum. Eigentlich Khartum alfaramil, aber so genau wollen wir nicht sein. Dann hat er seinem Nachbarn geschrien, ist dann aber zum nahe gelegenen Polsterer gegangen. Man muss sich vorstellen, dass ich ja absolut keine Ahnung habe, was da vor sich geht. Inzwischen kam dann auch sein Nachbar und wollte wissen, was los sei. Das fragt der mich??? Woher soll ich das denn wissen? Und dann spricht der natürlich arabisch mit mir. Also spreche ich deutsch mit ihm. Eine absurde Angelegenheit. Aber da kam ja der Händler wieder zurück. Um was zu tun? Genau, der hat erst einmal sein Hemd ausgezogen und stand im Unterhemd da. Dann hat er ein dunkles Hemd darüber angezogen und hat das gemütlich zugeknöpft. Dann kam eine beschwichtigende Handbewegung und er ging ab zum Kiosk. Der Mann ist gläubiger Moslem. Was will der denn mitten im Ramadan beim Kiosk? Dann kam auch langsam der Moment, wo das alles begonnen hat, Sinn zu machen. Er hat nämlich einen Karton geholt, zerrissen und auf den Boden gelegt. Alles klar. Er wollte unter das Auto kriechen. Hat er dann auch getan. Ein zufriedenes Meshi sollte mir dann wohl auch mitteilen, dass er helfen kann. Und das tat er auch, Scheinbar gibt es da je nach Sattel zwei verschiedene Bremsschläuche. Ich habe gleich mal zwei der Variante gekauft, die ich brauche, denn der linke Khartum sollte auch irgendwann mal gewechselt werden. Das wird dann aber wohl in Kombination mit der Bremsleitung erfolgen müssen. Die ist wohl ein bisschen zu kurz geraten. Immer am Motzen, die Deutschen!


Eigentlich hätte ich das Thema Bremsschlauch auf der einen Seite noch ganz gerne abgeschlossen. Auf der anderen Seite war ich aber auch schon ein bisschen havariert nach etlichen Stunden bei 40 Grad in der Sonne. Nach einiger Überlegung und einer Tasse Kaffee, habe ich mich entschlossen, noch einmal in die Schule zu fahren, um den Schlauch zu wechseln. Schließlich war ja auch gar nicht gesagt, dass ich die Verschraubungen aufbekommen würde und für den Fall wollte ich ausreichend Zeit habe, um eventuell benötigte Ersatzteile zu besorgen.
Ich hatte Glück. Ich musste zwar einiges an Farbe abkratzen, dass der Bremsleitungsschlüssel griff, aber mit etwas WD 40 als Überzeugungshilfe ließen sich alle Verschraubungen problemlos öffnen.

  
 Damit war das Thema problemlos aber auch schon wieder Geschichte. Eigentlich hätte ich den Sattel überholen müssen, die Gummidichtungen der Bremskolben sind nur noch in Fragmenten vorhanden. Dazu hatte ich aber an diesem Tag wirklich keinen Drall. Ich hatte mir vor einigen Wochen ein Eezybleed aus Deutschland mitbringen lassen, das Problem war aber, dass keiner der Adapter für den Deckel des Ausgleichsbehälters gepasst hat. Ich denke auch, dass das nicht mehr der originale Behälter ist. Sicher ist, dass er zumindest schon mal nicht mehr an seinem originalen Platz sitzt. Und schon der nächste Gag:

 
Na, wer erkennt, womit der "gesichert" ist? Ich musste auch zwei Mal hinschauen. Das ist echt ein altes Sägeblatt einer Eisensäge. Im Krieg und in der Liebe ist wohl alles erlaubt. Selbst wenn man die Konstruktion abbaut und den Bremsflüssigkeitsbehälter leicht nach oben hebt, ist das Einfüllen der neuen Bremsflüssigkeit eine ziemliche Katastrophe. Und ich hatte noch ein anderes Problem: Luft im System und akut keine Möglichkeit zum Entlüften. Als ich da dann so stand und überlegte, wie ich das Problem lösen könnte, kam plötzlich mein Nachbar Franz um die Ecke gebogen, der zum Schwimmen wollte. Problem gelöst. Seit vielen Jahren habe ich schon nicht mehr auf die althergebrachte Methode entlüftet, aber es hat funktioniert. Fast. Denn ich hatte nicht das passende Werkzeug, um die Entlüfternippel zu lösen. Die Nüsse haben nicht über die Verdickung am Auslass gepasst und einen 7er Maulschlüssel hatte ich nicht zur Hand. Das war mir dann aber auch schon egal. Mit der Gripzange ließ sich der Nippel spielend lösen, er war nämlich ohnehin nur handfest angezogen. Echt jetzt. Ich hatte mir zuvor schon gebrauchten Ersatz besorgt, die haben aber nicht gepasst. Der Sattel beim T2 hat zwei Entlüftungsnippel, der zweite ist mir sofort abgebrochen als ich noch gar nicht richtig dran war. Das ist schon alles ein bisschen wild. Aber es hat funktioniert.

Bei der Gelegenheit konnte ich dann gleich noch ein anderes Problem lösen. Zumindest fast. Zum einen missfiel mir, dass nicht an allen Radbolzen Muttern drauf waren. Ich dachte, das sei Nachlässigeit, das ist es aber nicht. Da, wo keine Mutter draufsitzt, ist das Gewinde so vernudelt, dass da auch keine Mutter mehr draufpasst. Zumindest hinten, vorne sieht das besser aus.
Aber vorne gab es da auch noch so eine Konstruktion, die ich wohl nicht verstehen muss.

          
Seht Ihr das? Da hat jemand Beilagscheiben zwischen den Bund der Muttern und der Felge angebracht. Das muss ich wirklich nicht verstehen!

  
Wahrscheinlich waren diese komischen Hutmuttern, die da verbaut sind, einfach zu kurz? Ich weiß es nicht, habe das aber mal besser in Ordnung gebracht.


Und dann blieb mir eigentlich nur noch eines für diesen Tag. Letztes Wochenende habe ich das Fernentriegelungsschloss der Schiebetür ausgebaut, weil es sich nicht verschließen lässt. Der Bus steht also immer offen. Wenn ich in drei Wochen Werkzeug nach El Alamein und Alexandria mitnehmen möchte, dann finde ich das nicht so prickelnd. Irgendetwas ist da innen in der Mechnik gebrochen, die Schlossbetätigung selbst ist vernietet, da wollte ich jetzt auch nicht unbedingt ran. Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe das Problem ägyptisch gelöst. Einfach, aber effizient. Und wahrscheinlich bin ich auch schon zu lange hier ;-).

Montag, 4. Juni 2018

Mit dem Hammer auf Spur gebracht

Hierzulande hat man ein extrem entspanntes Verhältnis zu sicherheitsrelevanter Technik und dem dazugehörigen Reparaturverhalten. In meinem 3BG verhindert die Metallkante von einem Schrubber, dass sich das Kühlwasser aus dem Motor verabschiedet. Ich neige bisweilen auch dazu, unkonventionell zu reparieren, im Vergleich zu dem, was ich hier sehe, ist das aber lediglich die Vorstufe in den Kindergarten. Richtig gruselig wird es bei der Bremsanlage, da konnte ich selbst kaum glauben, was ich sah, die ist aber zu einem späteren Zeitpunkt dran. Bis dahin fahre ich mit orientalischem Gottvertrauen durch die Lande.
Kürzlich kam ich in meine Garage und musste feststellen, dass der Reifen hinten rechts platt war. Direkt gegenüber ist - was für ein Zufall - ein Reifenhändler. Irgendwie mangelte es mir da aber an ausreichendem Vertrauen. Also habe ich die Felge geschnappt und sie über die viel befahrene Shera Mourad zu Bridgestone gerollt. Da hatte ich bereits mal einen Reifen flicken lassen, die arbeiten nach europäischen Maßstäben (dachte ich bis dahin - wie naiv!), verfügen über gute Geräte und der Mechaniker kannte mich noch vom letzten Mal. Kurze Begrüßung, fi mushkila, Reifen ist platt, malesh, bitte reparieren. Ich hatte diesen Chromring noch nie herunten und in der Garage war es dunkel, aber jetzt im hellen Neonlicht konnte ich die Misere ungeschminkt sehen. Der gesamte Felgenrand glich einer Laola-Welle. Ein Wunder, dass die Felge überhaupt noch Luft gehalten hat. Und genau da lag auch das Problem. Der Reifen hatte gar kein Loch, er verlor die Luft am verbeulten Felgenrand. Felge kaputt war die fachkundige Erkenntnis des Mechanikers. Musst Du neu kaufen in Haram bei den Busfahrern. Kann man da nichts machen? Eigentlich nein. Jetzt muss man wissen, dass eigentlich nein ja heißt. Und was macht man da? Reifen ab, erst mal den Felgenrand mit der Zange für die Wuchtgewichte etwas gerade gebogen, viel Seife verschmiert, Reifen wieder drauf, aufpumpen und dann so lange mit einem großen Fäustel darauf herumschlagen, bis es nicht mehr zischt. Das ist eine andere Welt. Der Chef kam vorbei und hat das ganze Spiel wohlwollend kopfnickend abgesegnet. Dann war die Felge aber am Ventil undicht. Also Reifen wieder runter, neues Ventil rein, wieder viel Flutschi, Reifen wieder aufgezogen und erneut mit dem Hammer die vermeintliche Endlösung vollzogen. 

       
Der ganze Spaß kostete 22,50 Pfund, umgerechnet knapp über einem Euro. Zum Abschied kam die Frage, ob ich ihm nicht Arbeit bei Bridgestone in Deutschland besorgen könnte. In solchen Momenten wird mir immer wieder bewusst, in welch unterschiedlichen Welten wir leben. Er könnte das, was bei uns abgeht, wahrscheinlich nicht im Ansatz nachvollziehen, genau so wenig wie Deutsche das verstehen könnten, was hier tagtäglich so vor sich geht. Und ich bin da irgendwo dazwischen. Auch das wird mir immer deutlicher bewusst. Ich finde das inzwischen selbst schon wunderlich, wie man in Deutschland manchmal die Dinge so handhabt. Kürzlich habe ich eine Reportage über den deutschen TÜV gesehen und mich dabei ertappt, wie ich mir gedacht habe, wer braucht so etwas eigentlich? 
Aber zurück zum Thema. Ich habe nicht ganz verstanden, wieso die Felge wochenlang die Luft hält und dann plötzlich nicht mehr. Aber egal. Ich habe sie dann mit den drei (!) von fünf Schrauben, mit denen sie befestigt war, wieder angeschraubt. Die Reparatur war erfolgreich, die Luft bleibt drin. 

Zwei akute Baustellen sind die Lenkung und die Bremsanlage. Letztere ist wie bereits angedeutet noch dringlicher, dennoch habe ich dieses Wochenende mal mit der Lenkung begonnen. Die entsprechenden Teile habe ich vor zwei Wochen aus Deutschland mitgebracht. Hier sind die kaum zu bekommen. Ebenso wie der gelbe Sack ;-).  

   
Das war logistisch eine ganz schöne Herausforderung, denn eigentlich war das zulässige Gesamtgewicht für den Koffer schon alleine mit den Autoteilen erreicht. Ich wollte nicht, dass der Zoll bei der Einreise in Kairo dicke Backen macht. Für den Fall, dass ich doch kontrolliert werden sollte, was bislang noch nicht vorgekommen ist - ich verfolge da eine recht erfolgreiche Strategie, wobei ich aber auch denke, dass mein Pass dabei hilfreich ist - habe ich die ganzen Autoteile in meiner Schmutzwäsche verpackt. Da will keiner ran. Und dann waren da noch zwei Kilo Spargel und diverse andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs, an die man hier ganz schlecht kommt.

So ausgestattet konnte es dann auch losgehen. Also hoch mit dem Bein!


Vor einigen Wochen hatte ich mir bereits einen Kugelgelenkabdrücker in Ataba besorgt. Damit war der Ausbau der Spurstangen ein Kinderspiel.

Wie man sieht, komme ich von dem Thema Bremsen nicht los, es verfolgt mich bei jeder Handbewegung an dem Auto. Und das hier ist noch recht harmlos. Trotzdem geht es hier jetzt um die Spurstangen.



Um das Thema Spur einstellen musste ich mir hier wenig Gedanken machen, die hat nämlich vorher schon nicht wirklich gepasst. Ich habe einfach die neuen Köpfe möglichst genau auf das Maß der alten gedreht. Das Thema werde ich dann mal angehen, wenn ich die Traggelenke getauscht habe, die sind nämlich auch wirklich in einem üblen Zustand. Falls es hier überhaupt so etwas wie einen Einrichtung zum Einstellen der Spur gibt. Den Tausch der Traggelenke möchte ich noch ein bisschen schieben, das soll nicht ganz so einfach sein wie man hört.


Auch hier wieder das Thema Bremsen. Der Bremsschlauch, der viel zu lang ist, scheuert an der Spurstange.

  
  
Zu guter Letzt war dann noch ein Tausch der Lenkstange fällig. Auch das ging ganz problemlos.


Die ausgebauten Teile waren in besserem Zustand als ich anfänglich befürchtet hatte, dennoch ist das Ansprechverhalten der Lenkung jetzt deutlich besser als zuvor. Um das Restspiel zu beseitigen, muss ich wohl ans Lenkgetriebe. Das lässt sich nachstellen.

Als nächstes stand das Fernbetätigungsschloss der Schiebetür auf dem Programm. Das lässt sich nicht verriegeln, der Bus steht also immer offen. Da scheint aber ein mechanisches Problem im Inneren die Ursache zu sein. Das Schloss selbst kann man nicht zerlegen. Das werde ich wohl ägyptisch lösen, ich habe da auch schon eine Idee.

Ich hatte keine Ahnung, wann der letzte Ölwechsel war. Kann ja auch nicht schaden. Auf dem Rückweg nach Hause bin ich einfach mal bei Mobil vorbeigefahren, die arbeiten ganz ordentlich. Momentan ist ja Ramadan, Autofahren ist wesentlich entspannter als im Rest des Jahres, doch ständig passiert es mir, dass Angestellte gerade beim Beten sind. So auch, als ich an der Tankstelle ankam. Das ist immer ein bisschen unangenehm, denn man steht da daneben und wartet, bis das Gebet beendet ist. Ich versuche dann immer, ein paar Schritte abseits zu stehen. Doch das Warten war umsonst. Bei Mobil gibt es scheinbar nur noch das gute Mobil One 5 W 30 "Langzeitöl", das man auch nur noch alle 10.000 km wechseln muss. Für den Bus viel zu dünn. Also weiter über die Chrles de Gaulle am Four Seasons vorbei auf die Shera Mourad, an deren Ende sich die Tankstelle von Misr Petroleum befindet, die aufmerksame Leser dieses Blogs bereits vom Autowaschen kennen. Wo könnte man besser einen Ölwechsel machen lassen als dort, wo man auch vermehrt die T2s findet?

Hier gibt es das gute 20 W 50 und jede Menge interkulturelle Erfahrung. An diesem Tag war ein hagerer, älterer Herr für mich zuständig, der mich von seiner Aussprache, Mimik und Gestik ein wenig an den Porter bei Macbeth erinnerte. Aber das war noch nicht alles. Der ganze Mann war Öl. Der Overall war ölgetränkt, seine Haare ebenfalls, der ganze Körper schwarz und in seine Adiletten lief das Öl oben rein und unten wieder raus. Dementsprechend war alles schwarz, was er anfasste.

Ich wollte kein Bild von ihm machen, das erschien mir unangebracht. Aber der Zuständige für die Rechnung, der kam mir eher zufällig vor die Linse.

       
Zunächst mal hat der Ölmann den Luftfilter "ausgebaut". Dann einen Eimer druntergestellt, die Ablassschraube geöffnet und das Altöl weit spritzend in den Eimer laufen lassen. Dann hat er aus einem alten Karton einen Trichter gebaut, um das frische Öl einfüllen zu können. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen.


Beim Einbau des Luftfilters hat der gute Mann dann den Luftschlauch für die Motorkühlung falsch aufgesteckt, was ja jetzt auch nicht unbedingt für ihn spricht. Bei der Gelegenheit habe ich dann bemerkt, dass der Eingang des Kühlgebläses mit einem Stück Schaumstoff verstopft ist. Als ich das rausgepopelt habe, bekam ich gleich einen Anschiss. Das sei wichtig wegen des Staubs. Das kann aber nicht wirklich im Sinne des Erfinders sein, denke ich mal.
Der ganze Spaß hat mich 127 Pfund gekostet, umgerechnet knapp 6 Euro, ein guter Liter Nachfüllrest im Kanister inklusive.
Zum Abschluss des Tages habe ich dann noch alle Gelenke der Brems-, Kupplungs-, und Gasmimik ordentlich gefettet. Kann ja nicht schaden, dachte ich mir. Das hätte ich aber besser mal nicht machen sollen, wie ich am nächsten Tag erfahren sollte.

Das Wochenende war ja noch nicht vorbei und langsam möchte ich meinen Radius auch ein bisschen erweitern. Also sind wir am kommenden Tag noch über Maadi, wo wir einen Termin hatten, nach Cairo Festival City zu Ikea. Mit knapp 60 Kilometern hin und zurück war das bislang die weiteste Strecke, die ich mit dem Bus bewältigt habe. Auf dem Weg nach Maadi ist mir immer wieder das Gaspedal hängen geblieben. In Maadi selbst ist mir dann der Gaszug aus der Aufnahme am Pedal herausgesprungen. Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass das Original so gelöst war. Da ist einfach so ein flaches "S" am Ende des Zugs, mit dem dieser in eine Öse an der Pedalmimik gesteckt ist. Ohne Fett hält der wohl gerade noch so, mit aber nicht mehr wirklich. Das ist kein großer Akt, den Zug wieder einzuhängen, aber je nach Verkehrssituation ist das nicht wirklich ein Spaß.

Auf dem Weg zu Ikea ist mir das dann noch zwei Mal passiert. Ich habe jedes Mal auch das Fett entfernt, wodurch sich das Problem etwas gebessert hat. Bei der Einfahrt auf den Parkplatz gab es dann wieder das altbekannte Spiel: halt, stop, Taxis dürfen nicht auf das Gelände, signalisiert durch weit in die Höhe gehobene, winkende Arme. Aber was ist das? Ein Ausländer? In einem Microbus? Wo willst Du denn hin? Zu Ikea! Ok.


Hier wurde mir dann zum ersten Mal auch einer der großen Vorzüge eines VW-Transporters bewusst: Türe auf, Tisch rein, Türe zu. Und gut.

Einer der Wege zu Festival City führt über die Ring Road, die ich am liebsten meide, weil die für mich immer noch dem Vorhof zur Hölle gleicht.


Natürlich ist mir auf dem Rückweg gerade dort wieder der Gaszug aus der Führung gesprungen. Es blieb mir nichts anderes übrig als den Warnblinker einzuschalten, auf die rechte Spur zu rollen und das vermaledeite Ding wieder reinzufriemeln. Ich lebe noch! Elhamdullilah! Mir ist keiner mit 100 hinten drauf, weil er gerade eine WhatsApp-Nachricht geschrieben hat. Auch was wert. 

Donnerstag, 24. Mai 2018

Freitag Vormittag ist die beste Zeit zum Autofahren

Freitag Vormittag ist die beste Zeit zum Autofahren, da kann man nämlich annähernd so fahren wie man das aus Deutschland kennt. Vor dem Freitagsgebet liegen die meisten Ägypter in ihren Betten, was das Chaos auf den Straßen auf ein Minimum reduziert. Auch morgen gehe ich wieder auf die Piste. Aufgrund des Ramadan gehe ich davon aus, dass da kaum jemand auf der Straße sein wird. Schauen wir mal.
Die Weltgesundheitsmafia aka WHO berichtet ja gerne mal so manche Halbwahrheiten. Vergangene Woche veröffentlichte sie einen Bericht, demzufolge Kairo den zweiten Platz aller Städte weltweit mit der höchsten Luftverschmutzung belegt. Bei der Deutschen Welle belegt Kairo immerhin Platz sechs, der Österreichische Kurier platziert die Stadt auf dem vierten Rang, die Seriosität der Recherche relativiert sich aber schon in der ersten Zeile, in der die Einwohnerzahl mit 9 Millionen angegeben wird. Die Frage, was da jetzt stimmt oder nicht lässt zwar tief in die europäische Medienberichterstattung blicken, ist aber eigentlich auch gar nicht so wichtig, denn eines ist klar: die Luft in Kairo ist schlecht. Richtig schlecht. Der Körper gewöhnt sich irgendwann daran, zumindest fällt es einem irgendwann nicht mehr auf, welchen Dreck man da tagtäglich einatmet. Anders ist das mit stehendem Material. Wenn das Auto drei Tage steht, bringt man den Schmutz aus der Luft gerade noch so mit der Scheibenwaschanlage weg, nach einer Woche kann man bereits nicht mehr durch die Scheiben schauen. Und das obwohl der Bus in einer Garage steht. Da darf man ruhig mal grimmig schauen.


Es ist also Freitag, der Buli ist schmutzig, die nächste Waschanlage aber glücklicherweise nicht weit entfernt. Obwohl ich da kaum tanke, kannten die Jungs mich und wussten, dass ich Deutscher bin. Der Flurfunk im Viertel funktioniert also. Habe ich Waschanlage gesagt? Das ist was für Europäer, hier ist noch Handarbeit angesagt.


Erst einmal gibt es eine ordentliche Dusche mit dem Hochdruckreiniger. Dass der gute Mann auf die Stoßstangen steigt, um an das Dach zu kommen darf man nicht so eng sehen.
Was danach folgt ist mein absoluter Lieblingsteil.


Der Wagen wird erst einmal ganz ordentlich eingeseift, und zwar mithilfe eines Schlauchs, aus dem direkt der Schaum rauskommt.


               
Am Ende sieht das Ganze dann aus wie eine große Sahnetorte.


Anschließend wird der Schaum mit einem alten Handtuch in den Lack massiert und zum Abschluss wieder mit dem Hochdruckreiniger entfernt. Das Handtuch wird dann ausgewrungen, bevor es letztendlich als Trockentuch fungiert. Damit kann man dann auch gleich die ganzen Wasserpfützen im Innenraum entfernen, denn Dichtungen tun hier alles außer abdichten. Bei 35 Grad morgens um zehn an einem milden Maitag kann man sich zumindest das Trocknen sparen. Das ganze Procedere dauert gut 20 Minuten und kostet 1,40 Euro.
Wo fährt man jetzt hin, wenn man zum Freitagsgebet bevor sich die Straßen füllen wieder daheim sein möchte? Der T2 sollte an diesem Tag dahin, wo er daheim ist. Nach Haram, wo tausende seiner Freunde ihr Dasein als Taxi fristen. Ich habe dem ein oder anderen der vielen Kollegen gewunken, aber irgendwie kamen da nur leicht konsternierte Blicke zurück. Ein Buli, der nicht weiß ist und in dem noch dazu ein Ausländer sitzt ist etwas, das wohl eher ungewöhnlich ist. Das sollte ich aber bald noch genauer erfahren. Die VW-Busse dürfen ausschließlich in Giza fahren, grob gesagt zwischen der Shera Gamma, Haram und King Faysal. Letztere beiden führen direkt zu den...

 
Das war dann auch das Ziel des heutigen Tages, genauer gesagt, das Mena House Hotel mit atemberaubendem Blick auf die Pyramiden. Hier schmeckt der Kaffee noch einmal besonders gut. Bevor wir diesen aber genießen konnten, gab es noch eine kleine interkulturelle Lektion.
An der Zufahrt zu den Pyramiden ist ein Checkpoint der Polizei. Als ich da mit meinem Bus angeklingelt kam, haben die Polizisten gleich mit erhoben Armen abgewunken, Taxis sind da nicht erlaubt. Aber Moment, das ist ja gar kein Taxi und da sitzt ein Ausländer drin, was ist das denn? Erste Frage: woher kommst Du denn? Ich: aus Giza. Ok, Giza. Wie jetzt, Giza? Nein, woher kommst Du wirklich? Aus Deutschland! Das fand er dann schon schlüssiger, obwohl das ja eigent.,ich streng genommen so nicht stimmt. Nächste Frage: und das Auto? Ist meines! Wie, Deines? Hast Du das aus Deutschland mitgebracht? Nein! Woher kommt das denn? Aus Ägypten! Wie, Ägypten? Gib mir mal Deine Papiere! Also die Rochsa (ägyptische Zulassung) und den ägyptischen Führerschein aus dem Fenster gereicht. Der Polizist liest vor. Das bist ja wirklich Du! Und wo willst Du jetzt hin? Ins Mena House! Mit diesem Bus? Ja! Ok. Irgendwie passt das nicht ins Bild. Ein Ausländer, der mit einem Auto durch die Gegend fährt, das ausschließlich für die Personenbeförderung der ärmeren Schichten genutzt wird und der dann zu allem Überfluss auch noch ein 5-Sterne-Hotel ansteuert.

Ebenfalls verwunderte Blicke haben wir dann bei der Einfahrt auf das Hotelgelände geerntet. Jedoch war man hier zu diskret, um direkt zu fragen, was das für eine eigenartige Kombination sei. Der Parkplatzwächter konnte dann aber nicht an sich halten und hat gesagt, dass das ja ein echt cooles Auto, aber die Kombination schon etwas ungewöhnlich sei. Meine Stunde. Ich habe ihm dann geantwortet, dass ich so schlecht verdiene und nebenbei noch Taxi fahren muss, um über die Runden zu kommen. Den Spaß hat er verstanden. Wir konnten die Schranke passieren. Zeit für ein paar Fotos vor beeindruckender Kulisse.

           
Und dann war es endlich an der Zeit für den wohlverdienten Kaffee.


Bei der Ausfahrt hat mir der Parkplatzwächter noch mit einem Augenzwinkern gesagt, ich soll mich nicht erwischen lassen, denn er habe den Verdacht, meine Nebentätigkeit sei nicht angemeldet. Spaßvogel.

Autowaschen ist zwar ganz nett, aber jede Woche brauche ich das nicht. Also bin ich am nächsten Tag zum Autoteilebasar und habe dem Bus einen Pyjama gekauft. Besser so.

   

Freitag, 11. Mai 2018

Lasst die Spiele beginnen!

Ich schwinge mich gerade so ein bisschen in den Bus ein. Sowohl was die Arbeiten betrifft als auch in Bezug auf die Teilnahme im Straßenverkehr Kairos. Dieser ist nichts für Weicheier und bringt einen durchschnittlichen Mitteleuropäer an einen Punkt, den er aus Albträumen kennt. Mit dem Passat bin ich da mit offensiver Begeisterung dabei, mit dem Bus, der sich ganz anders fährt und andere Größendimensionen aufweist, brauche ich da wohl noch ein bisschen.
Auch die Arbeiten habe ich ganz langsam und sachte begonnen und nach und nach nebenbei eine Bestandsaufnahme gemacht, was sich da in nächster Zeit so repariert gehört. 40 Jahre und der Großteil davon in Afrika haben deutliche Zeichen hinterlassen. Improvisationskunst pur und nichts für den deutschen TÜV.
Aber wie gesagt, ich habe sachte begonnen. Zunächst mal kamen die Aufkleber weg, die mir nicht gefallen haben. So zum Beispiel der hier:



So ein Fake-Einfuhraufkleber soll wohl einen Hauch von Internationalität vermitteln. Sehr witzig finde ich hingegen die Piktogramme auf der Heckscheibe. Die habe ich gelassen. Ebenso das "Volkeswagen" auf dem Dach. Das ist so herrlich ägyptisch: perfekte Imperfektion.

 
Was vor der Zulassung entfernt werden musste waren die seitlichen Kuhfänger. Die sind zwar ganz praktisch und schützen vor Schrammen, bei den Behörden aber nicht gerne gesehen. Eigentlich sind sie sogar verboten.



Ich hätte sie nach der Zulassung wieder anbauen können, aber so richtig hübsch fand ich die auch nicht und so habe ich sie dann auch direkt in den Müll geworfen. Hier entsorgt man ja alles (also alles!) über den Hausmüll - ein sehr praktisches Konzept. Von wegen Joghurtbecher ausspülen und so...   


Ich bin der festen Überzeugung, dass der Bus genau so bleiben soll wie er ist. Man soll ihm ansehen, welches Leben er hinter sich hat mit der Außenfarbe, die es original nie gab, mit den Polstern, Orientstyle sind und der Innenverkleidung, die so gut passt, dass man fast meinen könnte, sie wurde ab Werk in Hannover so verbaut.
Womit ich allerdings nicht leben konnte waren die schwarzen Rückleuchten und Blinker. Die waren ohnehin schon getönt, aber scheinbar war das noch viel zu hell.



Man liebt hier pragmatische Lösungen und so wurde da einfach eine schwarze Folie drübergeklebt.


Also weg damit. Da habe ich jetzt Rückleuchten "Made in Egypt" montiert. Die werden hier wirklich hergestellt, haben aber natürlich kein E-Prüfzeichen. Sieht viel besser aus finde ich.



Die Blinker kommen aus Brasilien, haben also auch kein E-Prüfzeichen, aber haben eine wesentlich höhere Passgenauigkeit als die Rückleuchten. Kosten aber dafür mit umgerechnet 1,40 Euro auch dasselbe bei viel weniger Material. Irgendwie sind wir schon ein bisschen blöd in Europa.





Vielleicht fragt sich jetzt der ein oder andere schon, wo man hier die Teile herbekommt, vielleicht aber auch nicht. Für einen Ausländer ist es nicht einfach herauszufinden, wo man was bekommt. Die Läden sind meist unscheinbare Garagen, die noch nicht einmal wirklich dafür werben, was sie verkaufen. Teilehändler sind eher auf einzelne Marken spezialisiert - überwiegend chinesische und asiatische. Man braucht eigentlich immer irgendjemanden, der einem sagt, wo man was bekommt und selbst dann sind die Händler kaum zu finden.
Ich habe Glück. Bei mir um die Ecke ist fußläufig 5 Minuten entfernt ein solcher Garagenhändler angesiedelt, der sich auf Käfer- und Busteile spezialisiert hat.

 
Wie man sehen kann, sind wir schon jetzt dicke Freunde. Er verkauft zwar überwiegend Gebrauchtteile, doch bisher hatte er immer alles neu da, was ich haben wollte. Das ist jedes Mal eine total irre Prozedur. Ich zeige ihm ein Bild von dem Teil, das ich haben möchte. Er schaltet dann erst einmal das Licht ein indem er die entsprechende Sicherung reindreht. Dann verschwindet er hinter das Hochregal im Hintergrund. Erst hört man es rascheln und wenn er pustet, dann weiß ich, dass er das Teil gefunden hat und vom Staub befreit.

So zum Beispiel bei den neuen Außenspiegeln, die alten im oberen Bild waren unansehnlich, verbeult und haben sich ständig verstellt...


 
... oder bei den Pedalgummis.



 
Der ägyptische Geschmack ist auch nicht so wirklich mein Fall. Fast alle Innenverkleidungsteile wurden nachgefertigt, gleichzeitig aber mit so komischen Nieten versehen.

 
Die habe ich alle weggemacht und jetzt kann man das auch anschauen.



Auch die Seitenverkleidung der hinteren Sitzbank war alles andere als mein Fall.


Ohne sah es aber noch schlimmer aus.


Dummerweise dachte ich aber, ich muss beim Ausbau nicht aufpassen, habe dabei die Verkleidung zerrissen und den Unterbau in den Müll geschmissen. Zwei Stunden später habe ich den da wieder rausgefischt und zum Sattler gebracht, der direkt neben meinem Teilehändler seine Werkstatt hat.

   
Bevor dann die richtigen Arbeiten losgehen sollten, musste ich werkzeugtechnisch aber noch ein bisschen aufrüsten. Ein Schraubstock musste her, ebenso ein paar Abzieher, ein Kugelkopfabdrücker, eine Eisensäge, eine Gripzange und diverse andere Kleinteile. Gerade bei der 46er Nuss und dem Knebel für die Kronenmutter an der Radnabe war ich skeptisch, etwas in guter Qualität zu bekommen. Aber ich hatte Glück. Der Verkäufer konnte englisch und fragte, ob ich Ware aus China oder Taiwan möchte. "China: good price, bad quality. Taiwan: Bad price, good quality!"
Damit war die Frage auch schon beantwortet. Es steht sowieso Made in Germany drauf, das erhöht die Verkaufszahlen ungemein.

    
Ich habe das alles den ganzen Tag im Rucksack durch die Stadt getragen. War ein bisschen wie beim Bund, 25 Kilo hatte das allemal.

Bremsen und Lenkung sind die beiden Komponenten, die ich als erstes in Angriff nehmen möchte. Die Lenkungsteile sind bereits auf dem Weg an meine Adresse in Deutschland. Die nehme ich  kommendes Wochenende mit wenn ich kurz zurück ins Spaßfreiland muss. Bremsschläuche habe ich mir schon mitbringen lassen. Dringlicher war aber zunächst mal der Tausch der Antriebswellenmanschetten.

  
Die hatte natürlich auch mein Teilehändler auf Lager. Der Tausch geht vergleichsweise einfach und die Schrauben gingen glücklicherweise auch problemlos auf.





Die linke Seite ist als nächstes dran. Auf dem letzten Bild sieht man auch schön die Freiverlegung der Bremsschläuche. Das werde ich ändern. Ohne Bremskraftverstärker wird das nie eine top Bremsanlage, aber mann muss ja nicht zusätzlich noch dafür sorgen, dass die Bremsleistung noch schlechter wird als sie ohnehin schon ist.