Werkzeug auf dem Boden, in der ganzen Garage verstreut, wegen jedem Schraubenschlüssel in die Werkstatt müssen, Unordnung. Das nervt. Eigentlich wollte ich nur mal schnell Semmeln zum Frühstück holen, heimgekommen bin ich dann mit diesem Werkstattwagen:
So etwas wollte ich schon lange mal haben und beim Aldi gabs so einen heute im Angebot. Der war mir aber zu labberig und so bin ich mal nach Ingolstadt in den Baumarkt, bei uns ist der ja nicht so wirklich gut sortiert. Dort gab es zwar Werkstattwägen, die waren aber genau so labberig und so habe ich mich entschieden, ein bisschen mehr auszugeben und was Ordentliches zu kaufen. Es war dann bereits Mittag und meine Semmeln hatte ich immer noch nicht aber man muss da Prioritäten setzen.
Für den Kauf gab es indirekt noch einen Grund. Ich brauchte Werkzeug. Also nicht wirklich aber bei meinen bisherigen Reisen habe ich einfach immer meine Werkstatt leergeräumt und das Werkzeug in eine Kiste gepackt. Es war immer ein Heidenspaß, den Gepäckträgern in den Hotels zuzusehen wie sie sich mit der so unscheinbar aussehenden 25kg-Kiste rumgeschlagen haben.
Seit dem Umbruch in der arabischen Welt und dem Ende der totalitären Regime muss man aber als Nebeneffekt mittlerweile in Kauf nehmen, dass einem mal etwas aus dem Auto geklaut wird. Das war früher nicht der Fall, es wäre aber tragisch und relativ teuer wenn mir das mit meinem regulären Werkzeug passieren würde, das ich jeden Tag verwende. Da habe ich keine Lust drauf und so nehme ich diesmal die ab gespeckte Variante und ein paar ausgewählte weitere Werkzeuge mit. Hierfür und zur Bestückung des Wagens habe ich mir also meinen x-ten Werkzeugkoffer gekauft.
Ganz praktisch: wenn man den Werkzeugkasten in der Mitte aufschneidet hat man gleich das passende Einteilungssystem. Für den Transport im Auto muss dann halt das Panzertape herhalten.
Eines hat mir noch gefehlt, nämlich der Papierrollenhalter. Das nervt nämlich auch wenn man wegen jedem Blatt Papier in die Werkstatt muss. Dann reißt man gleich mehrere ab, dann reichen sie wieder nicht, dann sind es wieder zu viele.
Also habe ich mal in meinem Schrotthaufen vor der Garage gewühlt mir so einen Halter geschweißt.
Auf dem Weg nach Ingolstadt ist mir aufgefallen, dass das Kupplungspedal relativ viel Spiel hat, der Druckpunkt ziemlich weit unten ist und die Gänge beim schnellen Einlegen kratzen. Auch das Pedal kam nicht immer wieder von selbst in seine ursprüngliche Ruhestellung zurück. Problem bei den hydraulischen Kupplungen (wer brauchst sowas eigentlich ???) ist, dass die Mechanik am Pedal gerne mal ausleiert. Das Pedal selbst habe ich schon mal nachbearbeitet, diesmal war es der Bolzen der Aufnahme des Kupplungsgeberzylinders am Pedal. Den habe ich mal etwas aufgeschweißt, hier eine Aufnahme von "mitten drin":
Jetzt funktioniert alles wieder butterweich. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch bemerkt, dass der Geberzylinder ganz leicht "schwitzt", das behebe ich jetzt aber nicht mehr. Das habe ich mir zumindest vorgenommen als ich gesehen habe, dass ich einen in meiner Teilekiste liegen habe. Diese Kiste ist überraschend gut bestückt und das meine ich jetzt Ernst, ich räume die inzwischen gar nicht mehr leer und war selbst etwas erstaunt, was da alles drin ist. Angesichts der langen Strecke letztes Jahr war das aber wohl auch angebracht. Gebraucht habe ich natürlich nichts.
Auch wenn die Kilometerzahl diesmal relativ überschaubar bleibt, habe ich wieder die ganze Kiste so wie sie war im Kofferraum verzurrt.
Zu guter Letzt stand noch eine Sache aus: die Differentialsperren wollten beide nicht, da ich aber in Südtunesien ein bisschen in die Wüste möchte, brauche ich die. War kein großer Act, ein bisschen Öl, ein bisschen gangbar gemacht, ein Kabel geflickt und schon funktionieren die so wie sie sollen. Ich gehe mal davon aus, dass die in den letzten 27 Jahren nicht oft in Gebrauch waren.
Die Reifen sind mittlerweile auch am Dach und nachdem heute am Aldiparkplatz schon so eine kleine Rotzgöre zu ihrer Mutter gesagt hat: "Schau mal Mama, der Mann hat Reifen am Dach, das ist aber komisch", ist es wohl an der Zeit loszufahren ... noch drei Mal schlafen ...
Montag, 12. August 2013
Samstag, 10. August 2013
Das Projekt ist beendet !
Erfolgreich. Auch wenn es mich kurz vor dem Abschluss nochmal so richtig Nerven und einen ganzen Tag gekostet hat, das tut hier aber nichts zur Sache. Auf jeden Fall ging es dann ganz schnell. Nachdem die letzten Hürden genommen waren bin ich am Donnerstag zum TÜV um einen Termin zu vereinbaren. Diese Woche ist komplett voll, bekam ich zu hören, die einzige Möglichkeit wäre in einer Stunde. Ich hab mal zugesagt und bin heim um die Hupe noch schnell zu reparieren, die ging nämlich nicht. Auf dem Weg zum TÜV habe ich dann bemerkt, dass ich wohl vergessen hatte, nach dem Tausch des Armaturenbrettes die Tachowelle hinten am Tacho wieder einzustecken, der ging nämlich auch nicht. Das hat mir aber kein Kopfzerbrechen bereitet, da ja Fahrversuche in der Regel nicht Teil der Untersuchung sind. Blöd war halt, dass ich durch den verlorenen Tag die Technikinspektion auf nach der Untersuchung verlegen musste. Und das hat sich dann auch gerächt:
Gut, die Pluspolabdeckung ist immer wieder ein Standardmangel bei der Untersuchung, die gab es aber original nie und in den 18 Jahren, in denen ich jetzt 32b fahre hat das Fehlen dieser niemals Probleme bereitet. Über den Spurstangenkopf kann man streiten, ich hätte den noch nicht getauscht, unverrückbar war aber das Achslager, das sah wirklich nicht mehr gut aus. Glücklicherweise hatte ich noch mehrere Achslager daheim, der Spurstangenkopf war bei meinem Teiledealer vorrätig. Um 12.00 Uhr bin ich beim TÜV raus und habe ich dann daheim gleich mal drisch ans Werk gemacht. Wechsel der Achslager auf die rein-rauf-runter-raus-Methode:
Gut, die Pluspolabdeckung ist immer wieder ein Standardmangel bei der Untersuchung, die gab es aber original nie und in den 18 Jahren, in denen ich jetzt 32b fahre hat das Fehlen dieser niemals Probleme bereitet. Über den Spurstangenkopf kann man streiten, ich hätte den noch nicht getauscht, unverrückbar war aber das Achslager, das sah wirklich nicht mehr gut aus. Glücklicherweise hatte ich noch mehrere Achslager daheim, der Spurstangenkopf war bei meinem Teiledealer vorrätig. Um 12.00 Uhr bin ich beim TÜV raus und habe ich dann daheim gleich mal drisch ans Werk gemacht. Wechsel der Achslager auf die rein-rauf-runter-raus-Methode:
Das war interessanterweise gar kein Problem. Das eigentliche Problem kam dann beim Spurstangenkopf, der war so auf der Spurstange verbacken, dass ich eine halbe Stunde und etliche Tricks gebraucht habe um den loszubekommen:
Auf jeden Fall war ich um 14.15 Uhr wieder beim TÜV, die Zulassungsstelle hat bei uns am Donnerstag bis 16.00 Uhr geöffnet und ich wollte den Passat gleich an diesem Tag noch auf die rote Nummer schreiben lassen. Hat perfekt geklappt. Am Folgetag habe ich dann als erstes die Tachowelle wieder eingeklipst, einen Ölwechsel gemacht und die Bremsflüssigkeit erneuert.
Heute ging es dann zum ersten Mal nach dreieinhalb Jahren Standzeit auf eine Wartungs- und Probefahrt. Was soll ich sagen, es lief wie es zu erwarten war. Ohne weitere Vorkommnisse. Über 200 Kilometer weit. Passat halt. Immer wieder beeindruckend.
Montag, 5. August 2013
Ich lackiere nicht gerne !
Wenn es aber klappt, dann ist das durchaus ein gutes Gefühl.Ich habe mich entschieden, dass ich den Schweizer möglichst schnell von der Grube haben möchte. Eigentlich sollte das wirklich eine Schnellrestaurierung werden und dafür hänge ich schon viel zu lange dran. Heute war Lackieren dran. Zum einen musste der Einbruchsversuch an der Fahrertüre irgendwie behoben werden ...
... zum anderen gab es da noch etliche kleiner Durchrostungen am Radlauf hinten links.
Fangen wir mal mit der Türe an:
Spachteln ...
Fillern / Grundieren ...
... und Lackieren.
Beim Radlauf - und das gebe ich gleich mal ganz offen zu - habe ich gepfuscht. Na ja, vielleicht nicht gepfuscht aber so wie das gemacht ist, wird das nicht lange halten. Ich hatte aber keine Lust und auch keine Zeit, da jetzt einen Reparaturradlauf oder ein Blech einzuschweißen. Das hätte dann unweigerlich eine Komplettlackierung des Seitenteils nach sich gezogen und das hätte ich mit der Dose nicht mehr gemacht. Kurzum: hier gab es ganz bewusst eine Kurzlösung.
Hier werde ich sobald der Lack trocken ist anschleifen und beipolieren. Das geht in der Regel ganz gut.
Den Farbton Sandbeige Metallic gibt es leider nicht mehr zu kaufen. Also musste ich mir den anmischen lassen, Acryllack versteht sich, mit dem Wassermist arbeite ich nur sehr ungerne und es gibt durchaus noch Wege, diesen EU-Mist zu umgehen. Ich hatte keine Lust, das mit der Lackierpistole zu machen und so habe ich auf das Spraymax-System zurückgegriffen. Die Farbe wir da - ähnlich wie bei der Lackierpistole - in einem breiten Strahl aufgetragen. Mit dem System habe ich schon viel gearbeitet und finde das wirklich überzeugend.
Als nächstes war dann noch das Schuhwerk dran. Auch die Felgen sollten zum Wagen passen. Glücklicherweise waren am Vorgänger des Wüstenfuchses, mit dem wir damals in Ägypten waren, die passenden Felgen in sehr gutem Zustand dran.
Hier habe ich mal noch akzeptable Sommerreifen aufziehen lassen, die Felgen grundlegend gereinigt und drauf auf den Schweizer:
Dann noch ein bisschen an der Front rumgeschönt, die Anhängerkupplung verkabelt und gut wars für heute.
... zum anderen gab es da noch etliche kleiner Durchrostungen am Radlauf hinten links.
Fangen wir mal mit der Türe an:
Spachteln ...
Fillern / Grundieren ...
... und Lackieren.
Beim Radlauf - und das gebe ich gleich mal ganz offen zu - habe ich gepfuscht. Na ja, vielleicht nicht gepfuscht aber so wie das gemacht ist, wird das nicht lange halten. Ich hatte aber keine Lust und auch keine Zeit, da jetzt einen Reparaturradlauf oder ein Blech einzuschweißen. Das hätte dann unweigerlich eine Komplettlackierung des Seitenteils nach sich gezogen und das hätte ich mit der Dose nicht mehr gemacht. Kurzum: hier gab es ganz bewusst eine Kurzlösung.
Hier werde ich sobald der Lack trocken ist anschleifen und beipolieren. Das geht in der Regel ganz gut.
Den Farbton Sandbeige Metallic gibt es leider nicht mehr zu kaufen. Also musste ich mir den anmischen lassen, Acryllack versteht sich, mit dem Wassermist arbeite ich nur sehr ungerne und es gibt durchaus noch Wege, diesen EU-Mist zu umgehen. Ich hatte keine Lust, das mit der Lackierpistole zu machen und so habe ich auf das Spraymax-System zurückgegriffen. Die Farbe wir da - ähnlich wie bei der Lackierpistole - in einem breiten Strahl aufgetragen. Mit dem System habe ich schon viel gearbeitet und finde das wirklich überzeugend.
Als nächstes war dann noch das Schuhwerk dran. Auch die Felgen sollten zum Wagen passen. Glücklicherweise waren am Vorgänger des Wüstenfuchses, mit dem wir damals in Ägypten waren, die passenden Felgen in sehr gutem Zustand dran.
Hier habe ich mal noch akzeptable Sommerreifen aufziehen lassen, die Felgen grundlegend gereinigt und drauf auf den Schweizer:
Dann noch ein bisschen an der Front rumgeschönt, die Anhängerkupplung verkabelt und gut wars für heute.
Sonntag, 28. Juli 2013
Mit schnellen Schritten in Richtung H
Ich hab ja beim Schweißen der Lenksäulenhalterung trotz Abdeckung mehrere Löcher in den Fahrersitz gebrannt. Außerdem hat der Vorbesitzer mal ein Brandloch in die Rücksitzbank gemacht weil er zu dämlich war seine Zigarette richtig aus dem Fenster zu schnipsen.
Das Armaturenbrett war damals ja auch schon ziemlich am Ende. Vorfaceliftteile gibt es nicht mehr an jeder Ecke und so muss man zugreifen wenn es Ersatz gibt. 2007 hat jemand im Kleinanzeigenmarkt der Passat-Kartei Deutschland genau sie Teile inseriert, die ich gesucht habe: Armaturenbrett, Tachorahmen, eine Sitzgarnitur, die Hutablage und noch so manche vorfaceliftspezifischen Teile mehr. Preis: eine Kiste Bier. Die Teile lagerten in Kirchheim/Teck und da wohnt die Tante von Alex. Also ist er mal mit seinen Eltern mitgefahren als diese die Tante besucht haben, hat auf einen kleinen Umweg bestanden und das Auto mit meinen Teilen vollgepackt. Dann lagerten sie geraume Zeit in Aalen bis ich sie mal mitgenommen habe als ich aus dem Syncro von Alex die Klimaanlage ausgebaut habe weil er dieses Zeugs nicht mag. Die Teile gehen manchmal komische Wege aber - lange Rede, kurzer Sinn - so konnte ich mein Lager mit genau den Dingen füllen, die ich jetzt brauchte. So zum Beispiel die Rücksitzbank.
Etwas komplizierter war es da schon beim Fahrersitz. Der Austauschsitz hatte keine Höhenverstellung, der originale Sitz aber schon. Also musste ich da ein bisschen basteln:
Aber das Ergebnis stimmt:
Weil danach noch ein bisschen Zeit war habe ich mal die unschöne Chromleiste an der Heckklappe etwas aufgehübscht. Neu gibt es die leider nicht mehr.
Beim Blick in den Motorraum ist mir dann aufgefallen, dass der eigentlich auch gar nicht so extrem schön ist und man da zumindest ein bisschen etwas tun sollte.
Also raus mit der Schleifpaste, Politur, dem Bremsenreiniger und dem Pflegespray und Feuer frei !
Besonders viel Spaß macht es aber nicht ...
Das Armaturenbrett war damals ja auch schon ziemlich am Ende. Vorfaceliftteile gibt es nicht mehr an jeder Ecke und so muss man zugreifen wenn es Ersatz gibt. 2007 hat jemand im Kleinanzeigenmarkt der Passat-Kartei Deutschland genau sie Teile inseriert, die ich gesucht habe: Armaturenbrett, Tachorahmen, eine Sitzgarnitur, die Hutablage und noch so manche vorfaceliftspezifischen Teile mehr. Preis: eine Kiste Bier. Die Teile lagerten in Kirchheim/Teck und da wohnt die Tante von Alex. Also ist er mal mit seinen Eltern mitgefahren als diese die Tante besucht haben, hat auf einen kleinen Umweg bestanden und das Auto mit meinen Teilen vollgepackt. Dann lagerten sie geraume Zeit in Aalen bis ich sie mal mitgenommen habe als ich aus dem Syncro von Alex die Klimaanlage ausgebaut habe weil er dieses Zeugs nicht mag. Die Teile gehen manchmal komische Wege aber - lange Rede, kurzer Sinn - so konnte ich mein Lager mit genau den Dingen füllen, die ich jetzt brauchte. So zum Beispiel die Rücksitzbank.
Etwas komplizierter war es da schon beim Fahrersitz. Der Austauschsitz hatte keine Höhenverstellung, der originale Sitz aber schon. Also musste ich da ein bisschen basteln:
Aber das Ergebnis stimmt:
Weil danach noch ein bisschen Zeit war habe ich mal die unschöne Chromleiste an der Heckklappe etwas aufgehübscht. Neu gibt es die leider nicht mehr.
Beim Blick in den Motorraum ist mir dann aufgefallen, dass der eigentlich auch gar nicht so extrem schön ist und man da zumindest ein bisschen etwas tun sollte.
Also raus mit der Schleifpaste, Politur, dem Bremsenreiniger und dem Pflegespray und Feuer frei !
Besonders viel Spaß macht es aber nicht ...
Samstag, 27. Juli 2013
Vorbereitungen für die Reise - wenn sie denn mal stattfindet !
Die ganze Woche schon fahre ich 32b Syncro und der 3BG staubt vor der Garage ein. Vor unserer Reise möchte ich den Wüstenfuchs nochmal auf Herz und Nieren prüfen und kleinere Wehwehchen beheben. Er verhält sich aber unauffällig und verrichtet seinen Dienst ohne Murren und Knurren. Nach 20.000 km habe ich heute auch mal das Öl gewechselt und zwar zum ersten Mal mit meiner neuen Konstruktion, die genau so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe.
Das Öl, das bei der Kilometerleistung unter erschwerten Bedingungen doch nicht mehr so wirklich gut aussieht ist ganz sauber und direkt in den Kanister gelaufen. Gut so !
Als nächstes habe ich dann mal den Sonnenschutz wieder verbaut, zunächst an diesem vermaledeiten Glasdach, hier hat mir eine Rettungsdecke ausgeholfen, die braucht sowieso niemand ...
... und im weiteren Verlauf dann auch an den Scheiben, die Saugnäpfe halten wie gehabt schlecht bis überhaupt nicht !
Am Heck war ein Kabel abgerissen, das habe ich bei der Gelegenheit gleich noch geflickt, jetzt funktioniert auch der Heckwischer wieder.
Die Reise letztes Jahr war temperaturtechnisch schon grenzwertig. Meine Frau hat damals gemeint, sie fährt nur noch einmal mit wenn wir ein Auto mit Klimaanlage nehmen. Also habe ich so ein Ding heute mal nachgerüstet. Passt, oder ?
Wer einmal (unfreiwillig) nachts auf nordafrikanischen Straßen unterwegs war stellt fest, dass man dort niemals genug Licht haben kann. Also mussten die Zusatzscheinwerfer wieder aufs Dach. Sieht etwas mantamäßig aus, ich fahre damit auch nicht gerne herum aber es hilft ja nichts. Diese mussten zunächst aber erst einmal gesäubert werden, dieser Schmutz hätte wahrscheinlich eine interessante Geschichte zu erzählen wenn er das könnte.
Gleich montiert und sie funktionieren noch. Ich habe das so konstruiert, dass die Steckverbindungen hinter der B-Säulen-Verkleidung liegen und somit war der Anschluss kein allzu großer Act.
Das einzige Problem, das sich jetzt stellt ist, dass es auch in Tunesien momentan nicht ganz so ruhig ist aber wir werden die Lage beobachten und dann sieht man schon ...
Das Öl, das bei der Kilometerleistung unter erschwerten Bedingungen doch nicht mehr so wirklich gut aussieht ist ganz sauber und direkt in den Kanister gelaufen. Gut so !
Als nächstes habe ich dann mal den Sonnenschutz wieder verbaut, zunächst an diesem vermaledeiten Glasdach, hier hat mir eine Rettungsdecke ausgeholfen, die braucht sowieso niemand ...
... und im weiteren Verlauf dann auch an den Scheiben, die Saugnäpfe halten wie gehabt schlecht bis überhaupt nicht !
Am Heck war ein Kabel abgerissen, das habe ich bei der Gelegenheit gleich noch geflickt, jetzt funktioniert auch der Heckwischer wieder.
Die Reise letztes Jahr war temperaturtechnisch schon grenzwertig. Meine Frau hat damals gemeint, sie fährt nur noch einmal mit wenn wir ein Auto mit Klimaanlage nehmen. Also habe ich so ein Ding heute mal nachgerüstet. Passt, oder ?
Wer einmal (unfreiwillig) nachts auf nordafrikanischen Straßen unterwegs war stellt fest, dass man dort niemals genug Licht haben kann. Also mussten die Zusatzscheinwerfer wieder aufs Dach. Sieht etwas mantamäßig aus, ich fahre damit auch nicht gerne herum aber es hilft ja nichts. Diese mussten zunächst aber erst einmal gesäubert werden, dieser Schmutz hätte wahrscheinlich eine interessante Geschichte zu erzählen wenn er das könnte.
Gleich montiert und sie funktionieren noch. Ich habe das so konstruiert, dass die Steckverbindungen hinter der B-Säulen-Verkleidung liegen und somit war der Anschluss kein allzu großer Act.
Das einzige Problem, das sich jetzt stellt ist, dass es auch in Tunesien momentan nicht ganz so ruhig ist aber wir werden die Lage beobachten und dann sieht man schon ...
Samstag, 20. Juli 2013
Zurück in die Schweiz !
Nachdem der Syncro so schnell fertig wurde, konnte ich mich heute dann wieder ausschließlich dem Schweizer widmen. Diese Woche sind all die Bestellungen eingetrudelt und mit so vielen Teilen auf Lager konnte ich dann ganz entspannt loslegen. Witzig war die Kiste, die gestern von VW kam:
Man möchte meinen, dass da irgendetwas großes, schweres drin wäre, sie war aber ganz leicht und auch nicht wirklich prall befüllt:
Wenigstens entsprach die Größe dem Preis, die paar verchromten Plastikleisten kosten nämlich stolze 150 Euro. Aber ich will nicht mosern und bin froh, dass es die immer noch gibt !
Die "Chromleisten" sehen nämlich am Schweizer nicht mehr wirklich gut aus. Wenn die wenigstens aus Schrom wären, dann wäre das ja nicht das große Problem aber die Plastikhaut, die da um die Alufolie "gewickelt" ist wird im Laufe der Jahre milchig und die Zierleiste somit unansehnlich.
Wenigstens lässt sich der Keder ohne Demontage des Fensters aus- und einbauen.
Leider gibt es die Leisten an den Türen nur in Kombination mit der Dichtung und da waren mir 400 Euro ehrlich gesagt fast ein bisschen zu viel. Hätte ich aber gleich gescheit nachgesehen und festgestellt, dass die Dichtungen nach 31 Jahren auch nicht mehr ganz so taufrisch sind, hätte ich das Geld wahrscheinlich investiert. Na jetzt ist es zu spät. Ich habe auf Chromzierleistenklebeband von 3M zurückgegriffen und das sieht eigentlich auch ganz gut aus. Und lässt sich auch ganz ordentlich verarbeiten. Ich bin mal gespannt wie lange das hält ...
Die Dichtungen der Dreiecksfenster habe ich in einer Waschmittellauge wieder geschmeidig gemacht und gereinigt. Dem weiteren Zusammenbau standen dann nur noch die rostigen Fensterstege im Weg. Die sind pulverbeschichtet und das ist immer ein bisschen blöd zu lackieren weil die blank gemacht werden müssen. Der Lack verträgt sich nicht mit der Beschichtung und wirft dann unansehnliche Bläschen. Also runter mit der alten Beschichtung ...
... Grundieren ...
... und Lackieren.
Hätte ich jetzt noch die Stege der richtigen Seite behandelt, hätte ich sie auch gleich noch einbauen können ... ;-).
Manchmal gehen die Teile für unsere Autos komische Wege. Im Herbst letzten Jahres bekam ich einen Anruf von einer älteren Dame, dass sie einen Zweitürer abzugeben hätte. Ich wusste, dass der Günter, ein Freund von mir, so einen Wagen für einen Anhängerumbau sucht und so habe ich den vermittelt und verbracht.
Jetzt kam das Radio wieder zurück zu mir, denn ich möchte den jungen Oldtimer so original wie möglich halten. Heute hat es dann auch seinen Weg in den Schweizer gefunden.
Es funktioniert einwandfrei und ist stilecht.
Dann blieb eigentlich nur noch, die Anhängerkupplung zu montieren, die lag mir mittlerweile auch eher im Weg rum. Bei der Gelegenheit konnte ich dann auch gleich noch die Stoßstange schwärzen.
Nachdem heute dann auch die Kennzeichenhalter per Post kamen, habe ich die natürlich auch noch gleich angeschraubt bevor ich die in meinem Chaos gleich wieder verliere ;-).
Und nachdem mir die Heckklappe permanent auf den Kopf gefallen ist, habe ich diesen Makel dann auch noch gleich behoben.
Man möchte meinen, dass da irgendetwas großes, schweres drin wäre, sie war aber ganz leicht und auch nicht wirklich prall befüllt:
Wenigstens entsprach die Größe dem Preis, die paar verchromten Plastikleisten kosten nämlich stolze 150 Euro. Aber ich will nicht mosern und bin froh, dass es die immer noch gibt !
Die "Chromleisten" sehen nämlich am Schweizer nicht mehr wirklich gut aus. Wenn die wenigstens aus Schrom wären, dann wäre das ja nicht das große Problem aber die Plastikhaut, die da um die Alufolie "gewickelt" ist wird im Laufe der Jahre milchig und die Zierleiste somit unansehnlich.
Wenigstens lässt sich der Keder ohne Demontage des Fensters aus- und einbauen.
Leider gibt es die Leisten an den Türen nur in Kombination mit der Dichtung und da waren mir 400 Euro ehrlich gesagt fast ein bisschen zu viel. Hätte ich aber gleich gescheit nachgesehen und festgestellt, dass die Dichtungen nach 31 Jahren auch nicht mehr ganz so taufrisch sind, hätte ich das Geld wahrscheinlich investiert. Na jetzt ist es zu spät. Ich habe auf Chromzierleistenklebeband von 3M zurückgegriffen und das sieht eigentlich auch ganz gut aus. Und lässt sich auch ganz ordentlich verarbeiten. Ich bin mal gespannt wie lange das hält ...
Die Dichtungen der Dreiecksfenster habe ich in einer Waschmittellauge wieder geschmeidig gemacht und gereinigt. Dem weiteren Zusammenbau standen dann nur noch die rostigen Fensterstege im Weg. Die sind pulverbeschichtet und das ist immer ein bisschen blöd zu lackieren weil die blank gemacht werden müssen. Der Lack verträgt sich nicht mit der Beschichtung und wirft dann unansehnliche Bläschen. Also runter mit der alten Beschichtung ...
... Grundieren ...
... und Lackieren.
Hätte ich jetzt noch die Stege der richtigen Seite behandelt, hätte ich sie auch gleich noch einbauen können ... ;-).
Manchmal gehen die Teile für unsere Autos komische Wege. Im Herbst letzten Jahres bekam ich einen Anruf von einer älteren Dame, dass sie einen Zweitürer abzugeben hätte. Ich wusste, dass der Günter, ein Freund von mir, so einen Wagen für einen Anhängerumbau sucht und so habe ich den vermittelt und verbracht.
Jetzt kam das Radio wieder zurück zu mir, denn ich möchte den jungen Oldtimer so original wie möglich halten. Heute hat es dann auch seinen Weg in den Schweizer gefunden.
Es funktioniert einwandfrei und ist stilecht.
Dann blieb eigentlich nur noch, die Anhängerkupplung zu montieren, die lag mir mittlerweile auch eher im Weg rum. Bei der Gelegenheit konnte ich dann auch gleich noch die Stoßstange schwärzen.
Nachdem heute dann auch die Kennzeichenhalter per Post kamen, habe ich die natürlich auch noch gleich angeschraubt bevor ich die in meinem Chaos gleich wieder verliere ;-).
Und nachdem mir die Heckklappe permanent auf den Kopf gefallen ist, habe ich diesen Makel dann auch noch gleich behoben.
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